Trilinguales Familienchaos

Fortsetzung folgt…

…hier!
Dem Hier und Jetzt. Und das spielt sich derzeit in Rio de Janeiro ab.
Wie kam es dazu?
Naja, wie sagt man: Wo es einen die Liebe eben hinverschlägt. Mein argentinischer Freund hatte ein Jahr nach unserem Kennenlernen die verrückte Idee von Argentinien nach Brasilien auszuwandern. Genauer gesagt nach Arraial do Cabo.
Eine Küstenregion, die den Namen „Karibik Brasiliens“ eindeutig verdient. Kristallblaues Meer, weiße Strände und Schildkröten, die ab und zu zwischen den Wellen ihre Köpfe aus dem Wasser streckten (Den Ausblick von meiner Terrasse aus findet ihr auf dem Bild im Hintergrund meines Blogs)
Die ersten Wochen zeigten dann aber, dass auch jedes noch so traumhafte Paradies seine Schattenseiten hat. Stromausfall war an der Tagesordnung, kalte Dusche war bald schon Standard und funktionierendes Internet – davon konnte man nur träumen. Als i-Tüpfelchen zu dem Ganzen kam dann noch die Kälte und der orkanartige Wind. Ganz nach der Logik „Brasilien = Sommer“ bestand meine Ausrüstung dabei doch nur aus Bikinis, einer Sonnenbrille, einem Strohhut und 10 Kilo Sonnencreme (Achja und meiner Bachelorarbeit, die ich in Brasilien fertig schreiben wollte, die aber leider auch nicht sehr kälteresistent war).
Wer hätte denn damit gerechnet, dass ich genau in Brasilien Mitte September meinen dicksten Wollpulli aus Deutschland
vermissen würde!?
Immerhin ließ mich die Herzlichkeit und Lebensfreude der
Brasilianer ein wenig wärmer ums Herz werden. Trotz gefühlten
-20 Grad Außentemperatur und ab und an Nieselregen zogen
die Brasilianer kontinuierlich jedes Wochenende ihr Strandprogramm
mit der Familie durch und tollten im antarktischen Meer
herum. Der Optimismus steckte an! Auch wenn mich dieser
Optimismus dann eine saftige Erkältung gekostet hat.
Als dann endlich der Sommer und der Karneval eintrudelte, kamen dann auch die Touristenmassen. Der Strand nahm dabei große Ähnlichkeit mit einem riesigen Ameisenhafen an, aus dem 24 Stunden Funky-Musik dröhnte.
Naja um meinem Lebenslauf etwas Gutes zu tun und in einen großen Teil nicht nur „Caipirinha trinken“ und „Karneval“ reinschreiben zu müssen, bewarb ich mich damals für ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer Stiftung in Rio.
Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch geschah es, dass ich im August nach Botafogo zog, um für zwei Monate für die KAS zu arbeiten.
Mehr dazu, im nächsten Eintrag 😉

Fenjatla

Kurz und knapp: Mein Name ist Fenja, ich bin 25 Jahre alt, 1,56 groß/klein, blond, reiselustig und...naja..hier fängt die Reise auch schon an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest dann bist du hiermit herzlich eingeladen meinen Blog zu lesen ;)

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