Trilinguales Familienchaos

Alle guten Dinge sind…

…Zwei!
Lektion zwei ließ nicht lange auf sich warten. Eine Woche nach meinem kleinen Raubüberfallabenteuer zog ich in eine 20-köpfige Studentenrepublik. Ich wurde superherzlich von allen aufgenommen und gleich mit dem Nachtleben von Buenos Aires Bekannt gemacht.
Gleich in der ersten Nacht geschah es: ich wurde wieder ausgeraubt. Das noch frisch vom Geldautomaten abgezapfte Geld wurde mir auf der Tanzfläche einfach aus der Handtasche geklaut. Jedes halbwegs menschliche Wesen hätte wahrscheinlich einen Heulkrampf bekommen oder wäre in Hysterie versunken, aber ich…ich bekam einen Lachanfall.  Ich glaube ich hatte mein Pech für die nächsten 5 Jahre innerhalb von einer Woche  aufgebraucht.
Aber wie sagt man so schön: Pech mitm Geld, Glück in der Liebe.
In dieser Nacht schaffte ich es nämlich, die schlimmsten Befürchtungen meines Vaters wahr werden zu lassen: Ich verliebte mich in (m)einen berühmtberüchtigten Macho. Im Prinzip schaffte ich es damit sogar meinen Schwur, mich in niemanden zu verlieben der weiter als 500 Km Luftlinie von mir entfernt lebt, zu umgehen. Mein Latino lebte geographisch gesehen nämlich gerade mal ein Stockwerk tiefer–> er war mein Vermieter (Und jetzt stellt euch bitte keinen Schaukelstuhllastigen Greis mit Reumer und Alzheimer vor; mein ganz persönlicher Macho macht nämlich jedem George Clooney der Welt Konkurrenz!).
So kam es, dass ich schon bald in besagtes unteres Stockwerk zog, meinen Eltern beibringen musste, dass mein Freund machohaltiger Abstammung ist, und die nächsten 8 Monate mehr Präsenszeit in den Clubs und Bars von Buenos Aires als in den Vorlesungen aufwies.
Für meinen CV, der sich hier bis jetzt nicht gerade gut macht, muss ich hinzufügen dass ich nach den Vorlesungen auch noch vorbildhaft ein Praktikum bei der Botschaft von Peru in Argentinien absolvierte und als Journalistin für das Argentinische Tageblatt arbeitete (Falls mein zukünftiger Arbeitsgeber dies hier mal lesen sollte) 😉

SO
Das wars in wirklich Kurz-Kurz und noch mehr Kurz- Zusammenfassung zu dem vorangekündigten Vorspann meines Lebens.
Im nächsten Post wird es dann schon aktueller 😉

Mando Abrazos  ❤

Fenjatla

Kurz und knapp: Mein Name ist Fenja, ich bin 25 Jahre alt, 1,56 groß/klein, blond, reiselustig und...naja..hier fängt die Reise auch schon an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest dann bist du hiermit herzlich eingeladen meinen Blog zu lesen ;)

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