Trilinguales Familienchaos

Hallo, Hello, Hola, Oi

..ich weiß schon gar nicht mehr auf welcher Sprache ich euch eigentlich begrüßen soll. Die letzten 3 Jahre meines Lebens bestanden zu 80 % aus Fliegermeilen sammeln und Jetlegs überstehen. Die anderen 20% meines Lebens möchte ich euch gerne hier in meinem ersten Blog erzählen, damit ihr auch wisst wer eigentlich hinter dem Profilbild steckt 😉
Bevor es vor 3 Jahren anfing, studierte ich European Studies an der Uni Passau. Ich lernte viel; zwar nicht das inhaltliche meines Studiums, sondern eher wie schön es sich als Student leben lässt. Ich lernte mit meinem schlechten Gewissen zu leben, dass ich im Bett lag während meine Vorlesung schon seit 2 Stunden stattfand, verbrachte mehr Zeit in der UniMensa als in meinen Seminaren, probierte abends jede Bar der Stadt aus, fiel uneingeladen in WG-Partys ein und datete von Jura- bis BWL- Student alle Studiengänge durch die Passau zu bieten hatte. Typisches Studentenleben halt!
Irgendwann im 5 Semester kam dann auch die Idee, warum das schöne Studentenleben nicht noch einbisschen verlängern und ein Auslandssemester einschieben?
Gedacht, Getan – Genommen!
Es sollte im August 2016 nach Argentinien gehen. Die Stadt der Asados, des Tangos und der…Machos.
Dieser Ansicht war zumindest mein Vater. Dem wäre es nämlich lieber gewesen ich wäre nach Mexiko oder Kolumbien gegangen, statt in das berühmtberüchtigte Macholand Argentinien. Naja…ich dachte mir damals: Ich bevorzuge Latinos die mir hinterherpfeifen, als solche die mich enführen und für meinen Blondschopf ein Bill-Gates-Vermögen-würdiges Lösegeld verlangen.
Außerdem stand für mich fest: Keine Sekunde werde ich mit einem Latino ausgehen. Never!
Diese Sekunde und das vernichtende Never hielten genau 2 Wochen.
Aber bevor ich näher darauf eingehe, gehe ich noch auf meine ersten beiden ereignisreichen Wochen ein.
In Argentinien angekommen, wurde ich gleich am ersten Tag nämlich schon Opfer eines Raubüberfalls. Aber ganz ehrlich: Selber Schuld. Bewaffnet mit einem Stadtplan in der rechten und meinem Iphone in der linken Hand, bummelte ich nach meiner Ankunft durch die Straßen von Buenos Aires. Allein mein pinker Selfiestick der an meinem Arm baumelte schien schon zu schreien: Kommt her, raubt mich doch bitte aus!
Selbst ich als unschuldige Blondine ohne Vorstrafenregister hätte in diesem Moment die Gelegenheit ergriffen und dieser vertrottelten Gringa die rosa Handtasche aus der Hand gerissen.
So geschah es, dass ich gleich am ersten Tag 400 Euro, ein neues Iphone, Ipod, Personalausweis, Führerschein und Kreditkarte ärmer war; und einem ganzen Dutzend Erfahrungen reicher. Vertraue niemals Unbekannten auf der Straße die nur „plaudern“ wollen, zeige nie dein Handy (Schon gar kein Iphone) in der Öffentlichkeit und laufe verdammt nochmal nicht mit einem Pinken Selfiestick durch die Gegend.
Lektion 1–> Done

Fenjatla

Kurz und knapp: Mein Name ist Fenja, ich bin 25 Jahre alt, 1,56 groß/klein, blond, reiselustig und...naja..hier fängt die Reise auch schon an. Wenn du mehr über mich wissen möchtest dann bist du hiermit herzlich eingeladen meinen Blog zu lesen ;)

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